Allgemein – walksanjose https://walksanjose.org Rollator, Pflegedienst und weitere Grausamkeiten Fri, 18 Dec 2020 11:34:35 +0000 de-DE hourly 1 Ein besonderer Kick auf der Kirmes https://walksanjose.org/ein-besonderer-kick-auf-der-kirmes/ Thu, 18 Oct 2018 10:30:00 +0000 https://walksanjose.org/ein-besonderer-kick-auf-der-kirmes/

Neulich war ich mit meinen beiden Kindern endlich mal wieder auf der Kirmes. Max und Lisa hatten sich schon lange auf diesen besonderen Tag gefreut. Ich hatte Urlaub, meine Frau musste leider arbeiten. Also machte ich mich mit meinen Kindern alleine auf zur Kirmes, es war jede Menge Vorfreude inklusive!

Wie ausgewechselt

Dort angekommen waren Max und Lisa wie ausgewechselt. Ich wusste gar nicht wie mutig die beiden sind, immerhin sind sie erst 6 und 8 Jahre alt. Nach dem irrwitzigen Irrgarten, der aus lauter Spiegeln bestand, war mir regelrecht schwindelig. Irgendwie findet man nie den Ausgang. Und ehe ich mich versah, saß ich mit Max und Lisa schon in der Geisterbahn.

Die Sache mit der Taschenlampe

Auf einmal fummelte Max in seinem Rucksack herum, in dem unser Proviant und unsere Jacken verstaut waren. Es kam ein kleines schwarzes Teil zum Vorschein. Er hielt sich das Teil unter das Kinn, schaltete Papas teure LED Lenser Taschenlampe ein, so das nur sein Gesicht beleuchtet war. Dann fing er an uns mit der Taschenlampe leuchtend eine Horror Geschichte nach der anderen zu erzählen.

„Was für ein gerissener kleiner Räuber“, dachte ich mir.

Manchmal hat er es wirklich faustdick hinter den Ohren. Das mit der Taschenlampe musste er geplant haben und ich hatte es vorher nicht einmal gemerkt. Seine größere Schwester konnte er damit jedenfalls nicht erschrecken. Und mich natürlich auch nicht – oder vielleicht etwa doh? Naja – vielleicht ein bisschen. Zumindest gab ich ihm das Gefühl und das war in diesem Moment genau das Richtige!

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Geldwäsche erkennen https://walksanjose.org/geldwaesche-erkennen/ Thu, 18 May 2017 10:31:00 +0000 https://walksanjose.org/geldwaesche-erkennen/ Für die Sicherheit wird viel getan – und es wird auch viel akzeptiert, auch wenn der Sinn der Maßnahmen zweifelhaft ist. Mehr Sicherheit aber heißt meist auch mehr Kontrolle, die nicht nur etwaige Übeltäter betrifft, sondern auch diejenigen, die vor diesen geschützt werden sollen. Mit der Informationsgesellschaft steigt zwar nicht unbedingt die Sicherheit an, wohl aber explodieren die Überwachungsmöglichkeiten, die dank dem 11.9. von den Regierungen und Sicherheitsbehörden auch leichter politisch umgesetzt und finanziert werden können. In der Europäischen Zentralbank (EZB) denkt man offenbar daran, zum besseren Schutz der Euroscheine vor Fälschungen diese ab 2005 mit Transpondern auszustatten. Damit ließen sich Blüten mit den entsprechenden Lesegeräten vermutlich gut erkennen, aber auch der Weg der Geldscheine könnte besser überwacht werden.

Elektromagnetische Impulse

Natürlich sind das vermutlich noch Überlegungen, die nach der EE Times von einem Sprecher der Europäischen Zentralbank und von Halbleiterproduzenten bestätigt wurden. Bislang sprechen neben technischen Problemen allerdings schlicht finanzielle Erwägungen gegen die Ausstattung von Geldscheinen mit Transpondern, also mit winzigen Chips und Antennen (radio frequency identification tags – RFID). In den Chips können bestimmte Informationen gespeichert werden, die sich mit Geräten über Funkverbindung auch ohne optischen Kontakt lesen lassen. Es gibt aber nicht nur „Read Only“-Transponder, sondern es können auf solchen Chips auch neue Informationen gespeichert werden, also beispielsweise wann und wo ein derart markierter Geldschein weiter gereicht wurde. Daraus ließe sich dann eine „Geschichte“ einzelner Geldscheine erstellen, um so besser Steuerhintergehungen, Schwarzarbeitbezahlung oder Geldwäsche erkennen zu können. Die Funkverbindung hat den Vorteil, dass keine bestimmte Leserichtung notwendig und der eingebettete Transponder relativ unempfindlich gegenüber Verschmutzung oder Nässe ist. Der Transponder benötigt auch keine eigene Energieversorgung, sondern gewinnt diese von den elektromagnetischen Impulsen des Senders, um so die Informationen zu senden oder zu speichern.

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Rollator, Pflegedienst und weitere Grausamkeiten https://walksanjose.org/rollator-pflegedienst-und-weitere-grausamkeiten/ Tue, 18 Apr 2017 10:28:00 +0000 https://walksanjose.org/rollator-pflegedienst-und-weitere-grausamkeiten/ Ein kleiner Stolperer und schon war die Welt meiner Mutter aus den Fugen geraten, Oberschenkelhalsbruch, zwei Wochen Krankenhaus, drei Wochen Reha und dann kam sie zu mir nach Hause. Ich quartierte sie in das ehemalige Zimmer meines Sohnes ein, das seit seinem Auszug vor einem halben Jahr leer stand. Ja das Leben hätte so schön sein können, wär nur dieser Stolperer nicht gewesen.

Aber bereits nach wenigen Wochen war die Tochter/Mutter WG, nachdem ich einen passenden Pflegedienst organisiert hatte, schon wieder im Begriff, sich wegen unüberbrückbarer Dickköpfigkeit der beteiligten Parteien aufzulösen. Bei der Erstbesichtigung der Wohnung meiner Mutter mit dem Pflegedienst, fragte mich die freundliche Pflegekraft, ob ich die Anschaffung eines schnurlosen Telefons in Betracht ziehen würde. Denn nach ihrer Erfahrung stellte der vorhandene Apparat mit dem meterlangen Kabel eine unnötige Stolperfalle dar. Außerdem könnte meine Mutter das Schnurlose in ihrem Rollator transportieren und müsste sich so keine Sorgen machen, dass sie einen Anruf verpassen beziehungsweise nicht erreichbar wäre, da sie nicht schnell genug an ihr Kabeltelefon kam. Die Zusatzfunktion für einen direkten Notruf zum Pflegedienst wäre so auch leichter zu betätigen.

Der Pflegedienst

Ohne Frage eine gute Idee, die ich meiner Mutter schon des Öfteren vorgeschlagen hatte. Doch ihre Reaktion darauf war immer wieder die gleiche: „Ach Kind, was soll ich denn nur mit so einem modernen Zeug, damit komm ich doch sowieso nicht klar! Das alte Gerät funktioniert, seitdem Du auf der Welt bist, was soll daran verkehrt sein!“ Wie immer behielt sie das letzte Wort. Ich sollte mir keine Sorgen machen, schließlich wohnte sie keine halbe Stunde von mir entfernt, wir waren quasi Nachbarn. Doch dieses Kabel, dass die freundliche Pflegekraft so eingehend beäugt hatte, ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Morgen würde ich ein schnurloses Telefon kaufen und es in ihrer Wohnung installieren. Ich duldete keinen Widerspruch mehr!!

Gesagt getan! Als ich jedoch am nächsten Abend ihre Nummer wählte, hörte ich auch beim fünften Versuch nur tüt, tüt, tüt. Hatte Sie etwa das schnurlose Telefon aus dem Fenster geworfen oder war sie erneut gestürzt …? Um der Sache auf den Grund zu gehen, half nur ein Kontrollbesuch. Doch als ich ihre Wohnungstür aufschloss, sah ich sie schon vom Flur aus mit dem ungeliebten schnurlosen Telefon vor dem Fernseher sitzen und einen der unzähligen Shoppingkanäle anschauen. Sie bemerkte mich nicht direkt, da die Bestellung einer Antifaltencreme sie ganz in Anspruch nahm. „Hallo Kind ich habe jetzt keine Zeit für Dich, ich muss einkaufen“. Bevor ich die Tür wieder von außen schloss, hörte ich noch, wie sie zu der Shoppingtante am anderen Ende der Leitung sagte: „Wissen sie mit meinem neuen Telefon kann ich jetzt ganz ohne Kabel sogar vom Badezimmer aus mit Ihnen telefonieren …!“

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